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Besondere
Dienste der Laien
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Diese
Dienste können alle Getauften - Männer und Frauen - ausführen
(für den Kommunionhelferdienst ist eine Beauftragung durch den
Bischof erforderlich).
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| Die
MinistrantInnen sind die Vertreter des opfernden, betenden und singenden
Volkes. |
| Sie
nehmen die materiellen Opfergaben des Volkes entgegen. |
| Er/Sie
hat die Aufgabe die Gemeinde im Gesang zu führen, beim Antwortgesang
den Kehrvers und Psalm zu singen, sowie andere gesungene Teile zu
leiten. Ist kein Organist anwesend, soll er den allgemeinen Gesang
anstimmen. |
| Der
Kirchenchor unterstützt die Gemeinde im Gesang oder trägt durch
eigene Gesänge zur Messfeier bei. |
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Er/Sie
begleitet die Gemeinde im Gesang oder führt zur Meditation durch
Orgelmusik.
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| Der/Die LektorIn
ist beauftragt, die Lesung der Hl. Schrift (außer Evangelium) vorzutragen.
Er/sie kann auch die einzelnen Bitten des Fürbittgebetes vortragen. |
In der alten
Kirche war es weitverbreiteter Brauch, den Gläubigen das eucharistische
Brot mitzugeben, damit sie es an eucharistiefreien Tagen selbst
empfangen oder auch zu den Kranken und Gefangenen bringen konnten.
Auch in späteren Jh. gab es Laien, die die Kommunion anderen brachten.
Das Vaticanum II sah vor, dass in Gemeinden, in denen viele Kommunikanten
sind, außerordentliche Kommunionspender beauftragt werden zum Austeilen
der Kommunion.
Ihre Aufgabe:
Mithilfe bei der Kommunionspendung in der Messe.
Krankenkommunion und Wegzehrung spenden,
Wortgottesdienste mit Kommunionfeiern leiten,
das Allerheiligste in der Monstranz zur Anbetung bereitstellen.
Zur Mitwirkung bei der Darbringung der Eucharistie aber sind alle
Gläubigen "kraft der Taufe berechtigt und verpflichtet". "Sie sollen
Gott danksagen und die unbefleckte Opfergabe darbringen nicht nur
durch die Hände des Priesters, sondern auch gemeinsam mit ihm".
Das "gemeinsame Priestertum der Gläubigen", das sich vom Amtspriestertum
dem Wesen nach unterscheidet, findet vor allem seinen Ausdruck in
der "vollen, bewussten und tätigen Teilnahme an den liturgischen
Feiern", aber auch in besonderen Diensten. In der Ausübung seiner
Aufgabe aber ..soll jeder, sei er Liturgie oder Gläubiger. ... nur
das und all das tun. was ihm aus der Natur der Sache und gemäß den
liturgischen Regeln zukommt.
Diesen Vorgaben entsprechend hat deshalb die Gottesdienstkongregation
in der Instruktion "Immensac caritatis" vom 23.01.1973 auch Laien
zur Mithilfe bei der Ausspendung der heiligen Kommunion zugelassen
- und zwar unter folgenden Voraussetzungen:
a) während der Messe:
wenn die Zahl der Mitfeiernden groß ist
wenn dem Zelebranten die Austeilung der Kommunion schwer fällt;
b) außerhalb der Messe:
wenn es weite Entfernungen schwierig machen, die heilige Kommunion
den Gläubigen, besonders als Wegzehrung für Sterbende, zu bringen,
wenn die Zahl der Kranken in der Pfarrgemeinde oder in Krankenhäusern
(und Pflegeheimen) mehrere Spender erfordert. |
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Der
Mesnerdienst ist Dienst vor Gott und der Gemeinde
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Die Würde
seines Dienstes erhält der Mesner von Christus, der von sich sagt:
"Ich aber bin unter euch wie der, der bedient" (Lk 22,27). Der Hl.
Paulus gibt die Weisung: "Dient freudig, als dienet ihr dem Herrn
und nicht den Menschen" (Eph 6 7). Das Wissen des Mesners und der
Mesnerin, dem Herrn zu dienen und vor seinem Angesicht zu arbeiten,
ist grundlegend. Der Mesner hat vor allem die Voraussetzung für
eine würdige Feier des Gottesdienstes zu schaffen.
Der Priester und die Gemeinde müssen auf den Mesner voll vertrauen
können, er muss verlässlich und korrekt sein. |
Damit treten
folgende Funktionsbereiche für den Mesner in den Vordergrund:
Der liturgische Dienst
Durchführungsarbeiten in der Kirche und den pfarrlichen Gebäuden
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Die
zentrale Aufgabe des Mesners ist die gute Vor- und Nachbereitung
eines Gottesdienstes. Altar - Kerzen - Blumenschmuck - liturgische
Geräte und Bücher - Paramente - technisches Gerät. Der Mesner ist
durch sein liturgisches Wissen meist in das Geschehen mit einer
Aufgabe eingebunden, die keine ehrenamtlichen Mitarbeiter verdrängt.
Liturgisches Gerät, Paramente und Bücher:
Hier geht es oft um hohe und unersetzliche Werte, die über Dauer
erhalten bleiben müssen und deren Pflege und sachgemäße Aufbewahrung
spezielle Kenntnisse über Material und Pflege voraussetzt. Durch
die gediegene Ausbildung und vor allem Weiterbildung ist der Mesner
auch ein guter Kustos der oft wertvollen Kunstgegenstände.
Technische Anlagen:
Viele unserer Gotteshäuser sind technisch gut ausgerüstet. Es nützt
jedoch die beste Technik nichts, wenn sie nicht sachgemäß in Betrieb
genommen wird und gewartet wird. Dies ist Aufgabe des Mesners. Er
sorgt für die Betriebsbereitschaft, Wartung und veranlasst notwendige
Reparaturen durch Fachleute.
Besorgungen:
Der Mesner ist für das Vorhandensein der Dinge, die für den Gottesdienst
notwendig sind, verantwortlich. Daher sorgt er für den rechtzeitigen
Ankauf und Ersatz. Besonders für Dinge die zu Festtagen und Feiern
benötigt werden.
Blumenschmuck und Reinigung:
Beides ist Aufgabe des Mesners. In unserer Pfarrei gibt es Teams
von freiwilligen HelferInnen, die diese Arbeiten erledigen. Die
kreative Arbeit mit Blumen erfordert einiges Fingerspitzengefühl.
Auf die Sauberkeit der Kirche ist besonders zu achten. Die Belüftung
von Kirche und Räumen ist besonders wichtig. Der Platz rund um die
Kirche soll einladend sein.
Öffnen und Schließen des Gotteshauses:
Unsere Kirchen sollen offene Häuser sein, die die Menschen zum Gebet
auch außerhalb der Gottesdienste einladen. Zur gegebenen Zeit schließt
der Mesner das Gotteshaus ab und aktiviert, wenn vorhanden, die
Alarmanlage. |
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